Die Frage, ob Alkoholismus eine Testierunfähigkeit begründet, ist komplex und vielschichtig. Der Beschluss des Oberlandesgerichts Brandenburg vom 19.03.2024 (Az. 3 W 28/24) bietet hierbei wertvolle Einblicke. In diesem Fall stritt die Schwester des Erblassers gegen die Ziehtochter über die Testierfähigkeit des Erblassers zum Zeitpunkt der Testamentserrichtung. Der Erblasser litt unter mehreren psychischen Erkrankungen und war …weiterlesen
Welche Nachforschungen muss ein Notar bei der Erstellung eines notariellen Nachlassverzeichnisses anstellen?
Vertraut der Pflichtteilsberechtigte den Angaben des Erben im Rahmen eines privatschriftlichen Nachlassverzeichnisses nicht, dann macht er regelmäßig von seinem Recht Gebrauch die Vorlage eines notariellen Nachlassverzeichnisses zu verlangen. Losgelöst davon, dass dies keine Lieblingsaufgabe der Notare ist, und es manchmal schon Schwierigkeiten bereitet, überhaupt einen Notar zu finden, der in absehbarer Zeit ein solches Verzeichnis …weiterlesen
Macht eine transmortale Vollmacht für den Alleinerben rechtlich Sinn?
Die transmortale Vollmacht, die über den Tod des Vollmachtgebers hinaus gültig bleibt, spielt im Erbrecht eine wichtige Rolle, weil sie sicherstellt, dass auch nach Eintritt des Erbfalls noch vor Erteilung eines Erbscheins Verfügungen über den Nachlass vorgenommen werden können und so der Nachlass finanziell handlungsfähig bleibt. Dass eine solch transmortalen Vollmacht auch bei Einsetzung eines …weiterlesen
Totenfürsorge: Rechte, Pflichten und besondere Konfliktfälle
Für gewöhnlich streiten beim Eintritt eines Erbfalls Kinder Ehegatten Verwandte und sonstige Berechtigte um die Verteilung des Nachlasses. Ein vorgelagertes Thema kann dabei die sogenannte Totenfürsorge sein, also die Frage, wer die Bestattung organisiert und bestimmt wo und wie der oder die Verstorbene seine letzte Ruhe findet. Manchmal wird sogar darüber gestritten, wer an der …weiterlesen
Auswirkungen der Testierunfähigkeit eines Ehegatten auf gemeinschaftliche Ehegattentestamente
Ein gemeinschaftliches Ehegattentestament bietet Ehepaaren die Möglichkeit, ihre Erbfolge gemeinsam und verbindlich zu regeln. Doch was passiert, wenn einer der Ehegatten zum Zeitpunkt der Testamentserrichtung testierunfähig ist? In diesem Artikel werden die rechtlichen Konsequenzen einer solchen Situation beleuchtet, insbesondere unter Bezugnahme auf eine aktuelle Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Celle. Wir untersuchen, ob es einen Unterschied …weiterlesen
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