Der Grundstückskaufvertrag ist eines der wirtschaftlich bedeutendsten Rechtsgeschäfte des Zivilrechts. Umso gravierender sind die Folgen, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass ein solcher Vertrag wegen Sittenwidrigkeit unwirksam ist. In der anwaltlichen Praxis spielt dabei insbesondere § 138 BGB eine zentrale Rolle. Die aktuelle Entscheidung des BGH vom 07.11.2025 (Az. V ZR 155/24) bringt hierzu wichtige …weiterlesen
Das Recht auf freie Anwaltswahl – Grenzen der Einflussnahme durch die Rechtsschutzversicherung
Wenn die Empfehlung zur Lenkung wird In der anwaltlichen Praxis ist seit Jahren eine deutliche Entwicklung zu beobachten: Rechtsschutzversicherungen versuchen zunehmend, Einfluss auf die Wahl des Rechtsanwalts zu nehmen. Dies geschieht regelmäßig über sogenannte Empfehlungen für „Vertragsanwälte“ oder „Partnerkanzleien“, mit denen Kooperationsvereinbarungen bestehen. Nicht selten werden diese Empfehlungen mit finanziellen Anreizen für den Versicherungsnehmer verbunden …weiterlesen
Blackout: So können sich Arbeitgeber strategisch vorbereiten
Ein flächendeckender Stromausfall („Blackout“) ist längst kein rein theoretisches Szenario mehr. Angriffe auf kritische Infrastruktur, zunehmende Netzinstabilitäten, Extremwetterereignisse oder technische Kettenreaktionen können dazu führen, dass Unternehmen über Stunden oder sogar Tage handlungsunfähig sind. Für Arbeitgeber bedeutet ein Blackout nicht nur einen technischen Stillstand, sondern vor allem eine haftungsrechtliche und betriebswirtschaftliche Risikolage. Lohnfortzahlungspflichten, Produktionsausfälle, Lieferverzögerungen, Sicherheitsprobleme …weiterlesen
Blackout in Berlin – was Betroffene wissen müssen
Ein plötzlicher Stromausfall in einer Metropole wie Berlin ist kein bloßes Gedankenspiel mehr. Angriffe auf kritische Infrastruktur, klimabedingte Extremwetterereignisse oder Netzüberlastungen können dazu führen, dass ganze Stadtteile oder sogar die gesamte Hauptstadt über Stunden oder Tage ohne Strom bleiben. Im Januar 2026 erlebte Berlin bereits einen mehrtägigen Stromausfall, der Tausende Haushalte, Betriebe und Institutionen betraf. …weiterlesen
BGH konkretisiert die Eintrittspflicht der D&O-Versicherung bei Kardinalpflichtverletzungen des Geschäftsführers
Die persönliche Haftung von Geschäftsführern und Vorständen gehört seit Jahren zu den zentralen Risikofeldern der Unternehmensleitung. Um dieses Risiko beherrschbar zu machen, ist die sogenannte D&O-Versicherung (Directors-and-Officers-Versicherung) heute fester Bestandteil professioneller Corporate-Governance-Strukturen. Umso größer ist die Verunsicherung in der Praxis, wenn Versicherer sich im Haftungsfall auf Deckungsausschlüsse berufen – insbesondere bei sogenannten Kardinalpflichtverletzungen. Der Bundesgerichtshof …weiterlesen


